Juni 11, 2007

Kultur und Genuss

Das Agung Rai Museum of Art – kurz ARMA – sollte in keinem Besuchsprogramm für Ubud fehlen, wenn man sich für die Kultur Balis interessiert. Das ARMA ist weit mehr als nur ein Museum, es ist das lebendige Zentrum für bildende und darstellende Künste. Die Tanzvorführungen auf der ARMA open stage gehören zum Besten, was man in Ubud sehen kann. Besonders beeindruckend ist die spektakuläre Inszenierung des Kecak an jedem Vollmond- und Neumondabend.

Nach dem Besuch des Museums oder einer Tanzvorführung kann man sich dann gleich vor Ort kulinarischen Genüssen hingeben, denn das ARMA beheimatet auch zwei der besten Restaurants in Ubud.

Das „Kafe Arma“ bietet in einem offenen Pavillon einen Mix aus balinesischer, indonesischer und europäischer Küche. Dabei finden sich auf der Speisekarte einige eigenwillige Kreationen, die man sonst in balinesischen Restaurants nur selten findet. Schon die als Vorspeise gewählte Consommé von Zitronengras und Ingwer zeigte, dass der Koch die Fusion von europäischen und asiatischen Kochstilen perfekt beherrscht. Auch das Lammcaree in der Kreuterkruste war auf den Punkt gegart.

Wer lieber authentisch asiatisch speist, sollte das Kokokan Club Thai Restaurant des ARMA Resorts besuchen. Eine bessere thailändische Küche dürfte auf Bali schwer zu finden sein. Hier findet sich nicht nur die auch sonst allgegenwärtige Tom Yam Goong auf der Speisekarte, sondern man kann aus mehr als 40 thailändischen Gerichten wählen. Aromen, Zutaten und Zubereitung stellen auch den anspruchsvollen Genießer zufrieden.

Die Preise in beiden Restaurants sind für balinesische Verhältnisse zwar gehoben, der Qualität aber absolut angemessen – und im Vergleich zu Europa auch sehr moderat.
Für ein Menü ohne Getränke sollte man im Kafe Arma mit rd. 120.000 Rp. rechnen, im Kokokan Club mit ca. 150.000 Rp.

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