Mai 09, 2007

Kaffee, Café ...

Die meisten werden es schon gemerkt haben: Für mich ist Ubud der interessanteste und entspannteste Ort auf Bali. Nicht zuletzt die vielen Cafés in der Stadt tragen zu diesem besonderen Flair bei. Wie bei den Restaurants hat sich auch hier in den letzten Jahren die Szene gewaltig verändert. Konnte man vor Jahren eigentlich nur zwischen dem Café Lotus und dem Café Wayan wählen, ist das Angebot heute schier unüberschaubar. Wobei diese beiden auch heute durchaus noch einen Besuch wert sind. Beide wegen ihrer schönen Gärten, das Café Wayan außerdem wegen der immer noch erstklassigen Kuchenauswahl. Kein Baliaufenthalt ohne einmal „Death by chocolate“ gegessen zu haben. Das Café Lotus bezaubert nach wie vor durch die besondere Atmosphäre, wobei das Preis-Leistungsverhältnis in den letzten Jahren stark schwankte, je nach Tagesform von Küche und Service.


Erstklassigen Kuchen der Bäckerei Kué, die auch hervorragendes Brot backt, bietet das Casa Luna (Jl. Raja). Der Schokoladen-Joghurt Kuchen ersetzt eine komplette Mahlzeit.

Im Bali Buddha Café (Jl. Jembawan; gegenüber der Post) sitzt man im ersten Stock auf bequemen Sofas und genießt die vegetarischen Snacks sowie sehr guten Kaffee. Die Speisekarte bietet eine derartige Vielfalt, dass es einem leicht fällt, immer wiederzukommen, was viele der Gäste auch täglich tun. Im dazugehörigen Shop werden Bioprodukte, Backwaren, Obst von lokalen Bauern usw. angeboten.

Ebenfalls sehr gut ist der Kaffee im KAFE, einem der Treffpunkte von Expats und Lanzeiturlaubern in Ubud, was neben der Qualität des gastronomischen Angebots sicher auch an den ausliegenden Tageszeitungen und dem schnellen Internetzugang liegt. Außerdem findet sich hier immer jemand für ein Schwätzchen. Das KAFE beherbergt auch „Bali Cares“, einen non-profit-shop, in dem man Bioprodukte lokaler Farmer sowie Kunsthandwerk erstehen kann. Der Erlös kommt indonesischen Hilfsorganisationen zugute.

Mein Favorit war in der letzten Zeit das „Juice Ja Café“ in der Jl. Dewi Sita. Hier ist die Atmosphäre noch ein bisschen entspannter, das Personal noch ein bisschen freundlicher und das Angebot origineller. Im „Juice Ja Café“ ist man stolz darauf, ausschließlich Bioprodukte lokaler Bauern zu verarbeiten. Daraus entstehen wunderbare Fruchtsäfte und köstliche Crepes mit exotischen Füllungen. Auch Kuchen und Plätzchen sind hausgemacht. Achtung: Die Kokosmakronen haben einen extrem hohen Suchtfaktor! Die selbst gemachte Passionfruitmarmelade ist ein ideales Souvenir. Lecker!

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