Mai 28, 2005

Schapelle Corby und John Pyle

Bali wieder mal in aller Munde - statt eines eigenen Kommentars möchten wir deshalb heute zuerst einmal auf einen anderen Blogg verweisen - den von Clara für die Zeit. Und auch erwähnen, das zur Zeit noch ein weiterer Australier wegen einer weit geringfügigeren Menge von Cannabis in Bali einsitzt...In ihrem Blogg schreibt Clara heute:

Eine hübsche 27jährige Kosmetikerin aus Australien sitzt offenbar unschuldig im indonesischen Kerobokan im Gefängnis. Im Oktober 2004 flog sie mit ihrem Bruder in den Surfurlaub auf Bali, als Zollbeamte am Ngurah-Rai-Flughafen von Denpasar 4,1 Kilogramm Cannabis in ihrer Tasche entdeckten. Heute gab das Gericht ihr Urteil bekannt:

20 Jahre muss sie hinter Gitter - damit entgeht sie dem Tod durch Erschießen.

Neben Schapelles Familie kämpfen zahlreiche Unterstützer für ihre Freilassung. Als Russell Crowe vom Schicksal der jungen Frau erfuhr, rief er die australische Regierung öffentlich zum Handeln auf:

"The photographs of Schapelle Corby broke my heart. I don't understand how we can, as a country, stand by and let a young lady rot away in a foreign prison. That is ridiculous. It is Indonesia, fine and dandy, but we need to find a rational platform to save this girl's life."

Auch der 27jährige Millionär und Unternehmer Ron Bakir finanzierte für sie den juristischen Beistand. Die Anwältin Lily Lubis will jetzt, in Zusammenarbeit mit Aussenminister Alexander Downer, in Berufung gehen: "Sie ist unschuldig."

Jedoch ließ der Richter auf Bali gleich mitverkünden, dass er gerichtlich mit über 500 Schmugglern zu tun hatte - darunter einige Ausländer, die die Todesstrafe erhielten - und niemanden habe er bisher freigesprochen.

Der sehr bewegte Premierminister John Howard appellierte an seine Landsleute, das Urteil zu akzeptieren. Schapelle selbst sagte nach der Verhandlung: "Ich weiss nicht, wie lange ich hier drin überleben kann."

Clara - Danke - lass mich noch ergänzen, das auch in der Nähe von Balis Kulturmetropole Ubud ein Australier wegen Cannabis im Untersuchungsgefängnis sitzt - allerdings ist er nicht ganz so schön wie Schapelle Corby und auch die bei ihm gefundene Menge an Haschisch ist nicht ganz so groß - nur 1.8 g, dazu noch auf drei kleine Krümel verteilt - aber selbst diese Menge mag ausreichen John Julian Pyle für lange Zeit in indonesischen Gefängnissen schmoren zu lassen.

John Pyle: Für 1.8 g Haschisch für 10 Jahre ins Gefängnis?

Allerdings beschreitet der Süd Australier einen anderen Weg als Schapelle - er versucht wohl sich auf diplomatischen, leisen Wegen und unbemerkt von der Öffentlichkeit eine baldige Rückreise nach Australien zu ermöglichen. Vielleicht angesichts des hiesigen Gesetzes vom 'Gesicht wahren' der erfolgversprechendere Weg. Mehr info...

Kommentare:

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