Februar 07, 2005

Bali, Aale und die Polizei

Wie es einem gehen kann, wenn man versucht eine Bali-Reise an das falsche Publikum zu verhökern berichtet das Hamburger Abendblatt in seiner heutigen Ausgabe.

Das Indonesische Generalkonsulat Hamburg wollte mit einer Bali Reise zu den Erträgen einer vom Hamburger Fischmarkt Idol 'Aaale Dieter' geleiteten Versteigerung zugunsten der Flutopfer beitragen. Verkaufsmittelpunkt war allerdings das ausrangierte Teakholz-Mobiliar vom Sonnendeck des Kreuzfahrtschiffs "Deutschland".

Während sich die Deckstühle vom Luxusliner (200 Euro) ganz gut verkaufen, hat "Aale Dieter" mit einem wirklichen Schnäppchen echte Probleme. Für eine vom indonesischen Generalkonsulat in Hamburg gespendete siebentägige Reise nach Bali will niemand 2000 Euro zahlen. Also beginnt "Aale Dieter" zu handeln. "1500? 1100?" Aber für Besucher, die gekommen sind, um Gartenstühle zu Schnäppchenpreisen zu ergattern, ist das spontan offenbar zu viel Geld. Für 1000 Euro schlägt schließlich der Kieler Polizeibeamte Hilmar Klitsch (37) als einziger Interessent zu. Ist es Zufall, daß mit ihm ausgerechnet ein Mitarbeiter des anwesenden Innenministers Klaus Buß (62, SPD) einen gerade noch angemessenen vierstelligen Betrag bietet?

Vielleicht ist Hilmar Klitsch ja gerne bereit seine Reise günstig abzutreten? Wenn nicht, wir würden uns freuen ihn bei uns in Ubud begrüssen zu können. Bitte melden!

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