Dezember 18, 2004

Vom andern Stern

Stefan Reisner, in Ubud ansässiger ehemaliger „Stern“-Korrespondent in Asien, Hotelier und gegenwärtig mit dem Aufbau eines Botanischen Gartens beschäftigt ist immer für eine Überraschung gut. In der heutigen Ausgabe des Tagesspiegels enthüllt er, das er zu den Stückeschreibern der ersten Stunde des Grips-Theaters in Berlin gehörte.

Das Berliner Grips-Theater ist eine Institution, weltweit erfolgreich und oft kopiert. Anlass für Stefans Enthüllung war sein Ärger über die Schriftstellerin Sophie Dannenberg, die vor einer Woche die Kinder- und Jugendbühne attackiert und für das Unglück ihrer Kindheit verantwortlich gemacht hat. Reisner macht klar, das es dem Grips gerade um das Genteil ging: Es ging Grips um die Förderung sozialer Fantasie. Und er schlussfolgert: Ich lebe weit weg, in einer Gesellschaft, die andere Prioritäten hat. Aber ich wüsste von unserer Kritikerin ganz gern, was denn Nennenswertes nach dem Grips gekommen ist. Harry Potter?

Stefans Artikel sind im immer ein Genuss zu lesen und sein Beitrag in dem Buch 'Ubud is a mood', editiert von Leonard Luerras gehört zum Besten was über das Leben von Ausländern in Ubud geschrieben wurde. Seinen Grips Artikel finden Sie hier.

1 Kommentar:

julia hat gesagt…

Hallo liebes Forum

für ein neues TV Format im ZDF, das gerade in der Entwicklung ist, recherchiere ich Berufsmöglichkeiten für Deutsche in Bali. Wir wollen Berufsbilder im Ausland testen, in dem wir zum Beispiel einen deutschen Handwerker für eine gewisse Zeit in eines dieser Länder schicken, und ihn dort in seinem Beruf arbeiten bzw "reinschnuppern" lassen wollen. Es sollen zwei mal 45 Minute werden, die im Nachmittagsprogramm ausgestrahlt werden sollen, informativ, serviceorientiert und gleichzeitig reportagig. Für jedes Land suchen wir zwei Berufe, die möglichst unterschiedlich sein sollten.

Ich habe den Tipp bekommen, mich an Stefan Reisner zu wenden. Kann mir jemand helfen, ihn zu kontaktieren oder ihm meine Anfrage zukommen zu lassen?

Vielen Dank und beste Grüße aus Berlin
Julia Knobloch