November 29, 2004

Handy in Bali

Das man besser aufpasst, wenn man mit dem Handy ins Ausland fährt sollte sich schon rumgesprochen haben. Die Berliner Zeitung beleuchtet in ihrer heutigen Ausgabe einen besonders krassen Fall:

Der Urlaub in den Tropen, dachte Frank Kaserer*, hat sich gelohnt. Schnorcheln zwischen Clownfischen, kühle Drinks in coolen Bars, palmen-umstandene Sandstrände - der Trip ins Ferienparadies Bali schien ein Schnäppchen: Dank Dollar-Schwäche und Euro-Hoch zahlte der Fernreisende Discountpreise für Flug und Hotels.

Doch dann erhielt Kaserer, kaum zuhause in Düsseldorf, seine Handy-Rechnung. Mehr als 200 Euro wollte sein Netzbetreiber T-Mobile für Auslandstelefonate kassieren. Und das, obwohl Kaserer das Handy nur selten nutzte.

Erst der Blick in den Einzelverbindungsnachweis der Rechnung offenbarte den Grund für die horrende Forderung: Gemeinsam mit dem so genannten Roaming-Partner in Indonesien verlangt T-Mobile je abgehender Gesprächsminute in dem asiatischen Land rund 4,70 Euro. Ankommende Gespräche wurden mit happigen zwei Euro je Minute berechnet.


Unser Tip: Wenn man in Bali ist lebt man besser im hier und jetzt und verzichtet auf die 'Annehmlichkeit' der ständigen Erreichbarkeit - wer das nicht kann sollte sich genau über die Bedingungen seiner Betreibers informieren. Hier kann man anfangen. Es ist übrigens auch leicht möglich, sich hier eine lokale Telefonkarte zu angemessenen Preisen zu kaufen.

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